14
Dezember
2015

Grippe Informationen

Aktuelle Informationen

Infektion

Die Impfung kann sinnvoll sein - entweder zum eigenen Schutz vor der Infektion oder zum Schutz anderer gefährdeter Personen. In jedem Lebensalter ist eine Ansteckung möglich. Es gibt harmlose, aber auch lebensbedrohliche Krankheitsverläufe. Für Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere oder alle über 60-Jährigen kann die Grippe besonders gefährlich werden.

Übertragung 

Die Grippe-Viren – sind weltweit verbreitet und können sich leicht verändern. In Deutschland kommt es in den Herbst- und Wintermonaten zu Grippewellen. Grippe-Viren werden durch Tröpfchen z.B. beim Niesen, Husten oder Sprechen übertragen. Außerdem kann man sich durch Händeschütteln oder über kontaminierte Gegenstände (Rolltreppen, Türgriffe etc.) anstecken.

Eine erhöhte Infektionsgefahr besteht dort, wo viele Menschen zusammen kommen, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arbeitsstätten, Schulen oder Kaufhäusern. Die Impfung gegen die Virusgrippe ist die beste Möglichkeit, sich und andere gegen diese Infektionskrankheit zu schützen. Die Impfung wird jährlich verabreicht werden – am besten frühzeitig im Oktober oder November. Bis zum Bestehen eines Schutzes vergehen 10-14 Tage.

Krankheitsbild

Etwa ein bis vier Tage nach der Ansteckung beginnt eine Grippe meist plötzlich mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, trockenem Reizhusten, starker Erschöpfung, Schweißausbrüchen, Halsschmerzen.

Krankheitsdauer: Fünf bis sieben Tage, wenn keine zusätzlichen Infektionen hinzukommen. Bis zur vollständigen Erholung kann es jedoch auch mehrere Wochen dauern.

Eine gefürchtete Komplikation der Grippe: Lungenentzündung durch das Virus selbst oder durch zusätzliche Erreger. Lungenentzündungen können u.U. innerhalb weniger Stunden zum Tode führen. Entzündungen des Mittelohrs, des Gehirns, des Herzmuskels sind ebenfalls mögliche Komplikationen einer Grippe-Infektion.

Impfung laut Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommision)

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden wie zum Beispiel:

    • chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inkl. Asthma),

    • Herz- oder Kreislauferkrankungen,

    • Leber- oder Nierenkrankheiten,

    • Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten,

    • chronische neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose,

    • angeborene oder später erworbene Störungen des Immunsystems,

    • HIV-Infektion.

  • Menschen, die 60 Jahre und älter sind

  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, bei zusätzlichen Gesundheitsrisiken schon ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel

  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen

  • Personen mit stark erhöhtem Risiko sich anzustecken (z. B. Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr oder Beschäftigte im medizinischen Bereich mit Patientenkontakt)

  • Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln

Autor: Dr. med. Hartwig Müller Kategorie: Aktuelle Informationen

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